Hamburger Gast

Hamburger Gast

Wer, Wie, Wann, Wochenende

hamburger gast 2017Posted by Stephan Roiss Mon, October 16, 2017 17:14:57

Freitags in der Galerie des Vorwerkstifts. Was für ein Glück! Genau in dem Moment, in dem ich die gestapelten Kartonboxen der Künstlerin Katja Staudacher fotografierte, ging ein Stofftier durch eine der Pappwände.




Die samstägliche Lesung in der Harburger KulturWerkstatt hat Spaß gemacht. Ich hoffe und glaube nicht nur mir. Der Raum war gut gefüllt, mit Menschen und Texten. Das Programm empfand ich als abwechslungsreich und sehr unterhaltsam. Danke für die Darbietungen an:
Elisa Helm

Haiko Herden

und Marie-Alice Schultz

Während meiner Lyriklesung tat ich einer Ukulele Gewalt an. Eigentlich wollte ich nach dem experimentellen Pseudo-Neue-Musik-Free-Jazz-Intro auch noch schöngeistige Melodien zum Besten geben, aber nach dem anfänglichen KrixiKraxi war sie so hoffnungslos verstimmt, dass ich sie danach kaum noch zum Einsatz bringen konnte.

(Ich freu mich schon auf meine Abschiedslesung im Bergedorfer Schloss - zückt die Kalender - am 29.Oktober, 18:00, mit Nathalie Keigel und Sascha Preiß, ohne Ukulele.)

Für mich wurde der Abend dann noch etwas länger. Nach dem Aftershowgeproste in einer Harburger Pizzeria, machte sich eine Splittergruppe noch ins Schanzenviertel auf, durchmischte sich mit einer anderen Splittergruppe, verlor die erste Splittergruppe und dann war es irgendwie auch schon 5 Uhr morgens und man spazierte - Aaaaaaaaaale, frische AAAAAAAAAALE! - über den Fischmarkt.


Für kurze Zeit dachten wir, dass wir dem letzten Akt einer Tragödie beiwohnen. An einem Steg gingen Einsatzkräfte auf und ab und beobachteten das Wasser, leuchteten mit Taschenlampen auf die schwarzen Wellen, ein Boot ließ den Lichtkegel eines Suchscheinwerfers kreisen. Jemand war kurz vor unserem Eintreffen in die Elbe gesprungen. Dieser Jemand tauchte dann aber plötzlich wieder auf, mit etwas ungesunder Gesichtsfarbe zwar, aber ansonsten recht fit und sichtlich verärgert über den Rummel, der jetzt um ihn gemacht wurde. War wohl nur ein (dumm)dreister Sportsmann. Erleichterung machte sich bei mir breit. Und wenig später auch die Sehnsucht nach dem Bett im Karo/4.

Einer Tragödie wohnte ich dann doch noch bei. Sonntags. Als die erste Hochrechnung zur österreichischen Nationalratswahl veröffentlicht wurde. Herrin, lass es Hirn und Herz regnen!



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