Hamburger Gast

Hamburger Gast

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hamburger gast 2017Posted by Stephan Roiss Mon, September 25, 2017 15:01:24

DER Trubel ist vorbei. Wie war Liam? Nicht so wichtig. Hauptsache alle popbetrieblichen Fragestellungen sind geklärt, die nächsten Hypes geplant und mein Großraumbüro mit eingebauter Maxibar ist wieder angenehm luftig bevölkert. Zumindest nachmittags. Umso näher der Abend und seine Veranstaltungen heranrücken, desto mehr Menschen strömen naturgemäß ins Foyer.

Jetzt wo die Arbeitsumgebung sich wieder normalisiert hat, kann es sich nur noch um Tage handeln, bis mein Lyrikmanuskript so weit gediehen ist, dass ich drei, vier Vertraute damit behelligen kann. Und während die das dann studieren, kann es endlich mit der Prosa weitergehen. Literarische Landwechselwirtschaft.


Auch empfehlenswert: Hirnspülung durch mannigfaltige Kunstrezeption:


Eben noch in Simon Hehemanns Atelier gesehen und schon unter den Fittichen der Kleinen Gesellschaft. (Ausstellung läuft noch bis 8.10.)


Endlich auf Kampnagel gewesen, endlich das Hamburger Theaterfestival besucht. Aus Thomas Melles Roman "Die Welt im Rücken" hat das Wiener Burgtheater ein Bühnensolo für Joachim Meyerhoff geformt. Starker Text, grandioses Schauspiel.

(Arbeit v. Hito Steyerl)

(Arbeit v. Dan Graham)

Ein einziger Tag war freilich viel zu wenig für die Skulptur Projekte, aber da ich schon die Documenta komplett versäumt hatte, wollte ich zumindest kurz in Münster vorbeischauen (läuft noch bis 1. Oktober und ist nur alle 10 Jahre).

Auch abseits des offiziellen Programms gibt es tolle Skulpturen zu entdecken. Hinter manchen steht durchaus künstlerische Absicht, wie hinter der "Himmelreichsbrücke" von Alex Maitz, Lukas Kopf und Florian Hummer:

Hinter dem da wohl weniger:

Bemerkenswert fand ich diesen subtilen Alltagssexismus:


Man stelle sich vor, eine Straße wird nach Adenauer benannt - allerdings nach dessen Vornamen! - und heißt dann z.B. Konradallee. Das wäre doch hochgradig skurril. Aber bei der Annette ... da ist das ja was ganz anderes ... und wieso eigentlich?



Gestern wurde die Galerie 21 des Vorwerkstifts in ein Kindermusikzimmer / Musikkinderzimmer verwandelt. Die perfekte Einrichtung für weirde Improkonzerte von den Ambassadors of Disappointment, Schwall und Grateful Däd. Infantinnen der Nacht, rebellische Debile, Krachkekse, macht kaputt, was Euch kaputt macht, bis ihr Euch kaputtlacht!






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