Hamburger Gast

Hamburger Gast

Nicht der, aber sehr wohl das Kranich in den Halls of Kunst und Trink und TSCH und überhaupt. Untergrundmusik!

hamburger gast 2017Posted by Stephan Roiss Thu, October 19, 2017 16:50:06
Anfang der Woche zeigte mir Tausendsassa Gorch von Blomberg den Kran, den die Harburger KulturWerkstatt vor mehr als zehn Jahren um einen Euro von der Firma Mulch erstand. (Die Verschrottungskosten und der Verkaufswert des Schrottes hätten sich die Waage gehalten.) Nun dient der Kran seit 2006 als Kulturschauplatz, als Open Air Kino-leinwandrahmen, als technisches Denkmal, als Attraktion des Binnenhafens und als geheimes Wahrzeichen von Harburg. Mit viel Engagement und Fantasie wird der freundliche Riese von einer "Krangruppe" gepflegt, gewartet, künstlerisch bespielt. Trotz meiner solide ausgeprägten Höhenangst erkletterte ich wacker die Maschine und genoss oben Ausblick (Panorama) und Rückblick (Gorchs Ausführungen). Am Samstag werde ich ein paar Stunden dort oben verbringen und schreiben. Diesmal werde ich auch meine Fotokamera nicht vergessen.


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Beim Besuch der Kunsthalle hatte ich die Kamera allerdings dabei.
Vermittelt durch Heidi Melis, die auf großherzige Weise ihre Hamburger-Gast-Freundschaft pflegt (als Jurymitglied & beste Germanistin der Volksbank), kam eine Führung durch die Anita Rée - Retrospektive zu Stande. Gerade außerhalb von Hamburg ist diese extrem vielfältige Malerin noch viel zu wenig bekannt. Ich nutzte die Gelegenheit und streifte nach Ende der Führung auch noch durch andere Ausstellungen des Hauses - mit Gewinn und gelegentliche Geistesblitzen - bis mir vor lauter Kunst der Cortex durchschmorte.
Ella Marouche, Heidi Melis, Sophia Colditz (Co-Kuratorin der Retrospektive), Huug van't Hoff.


Das Schiele-Haus, das mir seit Beginn meiner Stipendienzeit mehrfach empfohlen wurde, habe ich noch immer nicht besucht. Und mittlerweile weiß ich: das wird wohl auch nichts mehr. Gemeint war nämlich stets das Chile-Haus. Die HamburgerInnen sprechen es nur aus wie Egon. TSCHile sage ich. Ich lerne noch immer täglich Neues im hohen Norden.




Etwas zu unbekümmerte Streetart in einer Metrostation. Aber lieb. Apropos lieb:


Wer ist eigentlich der oder die DJ, der oder die für die Auswahl der klassischen Musikstücke zuständig ist, mit der manche U-Bahnstationen dieser Stadt so gerne beschallt werden, wohl um das nächtliche Aggressionspotential zu senken? Ein Traumjob. Musikpsychologie. Alles ist im Stadt Klang Fluss.


Vielleicht mein Lieblingsobjekt in Harburg. Kiosk of the Universe, welch göttliche Trinkhalle...






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